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Eine weitere Möglichkeit der Prüfteilanregung bietet der Ultraschall. Das zu prüfende Bauteil wird hierbei über einen Ultraschallprozessor und einer Sonotrode mit einer mechanischen Schwingung der Grössenordnung 20 - 30 KHz beaufschlagt. Ein Koppelmittel wird hierbei nicht benötigt. Ziel dieser Anregung ist es, das Bauteil in ungerichtete Schwingung zu versetzen, um in Fehlerbereichen durch Reibungsmechanismen Wärme zu erzeugen, die dann wiederum mit einer Infrarotkamera beobachtet werden. Der Schall kann dabei entweder impulsartig oder permanent abgegeben werd en.
Diese Untersuchungsmethode eignet sich nur für Bauteile mit geringer Masse, da ansonsten keine Schwingungsanregung erfolgen kann. Die Zuführung der Ultraschallsonotrode muss in jedem Fall kontrollierbar sein, um reproduzierbare Ergebnisse zu erhalten. Mechanisch leicht zerstörbare Materialien sollten mit dieser Technik nicht geprüft werden, da im Bereich der Einkopplung hohe mechanische Beanspruchungen zur Zerstörung der Prüfteiloberfläche führen können.
Die Prüfung mit Ultraschallanregung funktioniert nur dort, wo Reibungswärme erzeugt werden kann, wie z.B. bei aneinanderliegendenDelaminationen oder Rissen mit sich berührenden Rissflanken.
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